Features im Radio

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Mittwoch 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Das Heilige Begegnung mit dem Nicht-Alltäglichen Gleichgültigkeit Gefahr für das soziale Miteinander Das Kalenderblatt 5.10.1962 Der "Dr.-No-Bikini" hat seinen ersten Auftritt Von Susi Weichselbaumer . Das Heilige - Begegnung mit dem Nicht-Alltäglichen Autor: Andreas Hauber / Regie: Christiane Klenz Das Heilige in seiner ursprünglichen Bedeutung meint etwas, das von Gott kommt. Gott selbst ist heilig und von ihm geht alle Heiligkeit aus. Deshalb wird das Wort auch allgemein im religiösen Bereich angesiedelt und die Religionen haben auch immer bestimmt, was als heilig gilt und was nicht. Versteht man das Erleben des Heiligen aber als eine menschliche Grunderfahrung, eröffnen sich ganz neue Perspektiven. Dann wird mit "heilig" etwas beschrieben, das alle Menschen jenseits von religiöser Definition kennen und erfahren: Einschneidende Erlebnisse im Leben, ganz gleich ob gut oder schlecht, die unsere Fähigkeiten und unseren Einfluss übersteigen. Erfahrungen der "Selbsttranszendenz", die aus dem Alltag herausragen und unser Selbstverständnis erschüttern. So wird das Heilige zu etwas, das vor aller Religion und vor aller Definition angesiedelt ist. Demnach kann aus dem "Erleben des Heiligen" Religion entstehen, muss es aber nicht. Die Erfahrung selbst wohnt allen Menschen inne. Hier entstehen Möglichkeiten des Dialogs zwischen gläubigen und nicht gläubigen Menschen. Denn jeder versucht mit seinen heiligen Erlebnissen umzugehen und sie einzuordnen. Hierfür kann ein religiöses Konzept für viele hilfreich sein, aber es gibt auch andere Wege. Gleichgültigkeit - Gefahr für das soziale Miteinander Autor: Jonas Vandieken / Regie: Sabine Kienhöfer Gleichgültigkeit begegnet uns in vielen Bereichen des Lebens. Wir erfahren Gleichgültigkeit nicht nur in persönlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz, oder in Alltagsbegegnungen, sondern auch im politischen Umfeld. Was genau ist Gleichgültigkeit und was macht sie mit denen, die sie erfahren? Was bedeutet es, einer anderen Person gegenüber gleichgültig zu sein? Und warum ist die Gleichgültigkeit eine Gefahr für die Gesellschaft? Die Gleichgültigkeit scheint unseren Status als moralisch gleichberechtigte Personen und, ganz allgemein, unseren Status als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft auf besonders perfide Art und Weise in Frage zu stellen. Im Kern verhindert die Gleichgültigkeit den Austausch von Gründen und unterwandert so die Autonomie von Personen (-gruppen). Darüber hinaus scheint die Gleichgültigkeit zu einer fortschreitenden Isolation von Personen (-gruppen) zu führen und gefährdet dadurch die Grundfesten unseres sozialen Miteinanders. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

Mittwoch 10:04 Uhr WDR5

Neugier genügt

Mit Julia Schöning Feature: Greisin auf Probe; Dr. Marcel Sebastian - Das komplizierte Mensch-Tier-Verhältnis; Gedicht: Am Ende von Günter Grass zur vollen Stunde WDR aktuell

Mittwoch 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Die Mandäer Die Erben von Johannes dem Täufer Die frühen Christen Hoffnung auf den Erlöser Das Kalenderblatt 5.10.1962 Der "Dr.-No-Bikini" hat seinen ersten Auftritt Von Susi Weichselbaumer . Die Mandäer - die Erben von Johannes dem Täufer Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Silke Wolfrum Sie beten in der Sprache von Jesus: Aramäisch. Ihr Messias ist allerdings nicht Christus, sondern Johannes der Täufer. Somit ist der Tauf-Vorgang auch für die heute praktizierenden Mandäer der wichtigste religiöse Akt, den sie bei vielen Gelegenheiten wie etwa Hochzeiten wiederholen. Ihr Glaube enthält christliche, jüdische und auch gnostische Elemente. Zum Mandaismus kann man nicht übertreten. Mandäer, die Nicht-Mandäer heiraten, werden nicht mehr als Mitglieder der Gemeinde angesehen. Auch dadurch ist die Zahl der gläubigen Mandäer weltweit auf etwa 100.000 zurückgegangen. Nach ihrer Flucht aus dem Irak und Iran haben Gläubige auch in Bayern kleine mandäische Gemeinden gebildet. Manchmal sind sie an Seen oder Flüssen zu sehen und an ihren traditionellen weißen Gewändern zu erkennen, die sie zu feierlichen Anlässen wie einer Taufe tragen. Die frühen Christen - Hoffnung auf den Erlöser Autor: Thomas Morawetz / Regie: Eva Demmelhuber "Sie erkennen sich an geheimen Merkmalen und Zeichen und lieben sich gegenseitig fast schon, bevor sie sich kennen. Alle zusammen üben eine Art Kult der Lüste, und sie nennen einander unterschiedslos Brüder und Schwestern." Der römische Autor Minucius Felix spielt auf einen ungeheuren Verdacht an: Unter den frühen Christen mit ihrem ans Kreuz genagelten Gott herrschen Unzucht und Blutschande. Noch Ende des 2. Jahrhunderts gelten Christen im Römischen Reich vielfach als okkulte und nicht recht geheure Glaubensgemeinschaft. Und doch ist das Christentum gerade dabei, trotz mehrerer Verfolgungswellen, von einer kleinen Sekte am Rand des Römischen Weltreichs zur stärksten Religion des Imperiums zu werden. Die drei Jahrhunderte von Jesu Tod bis zur konstantinischen Wende hat den frühen Christen viel abverlangt, viel Anpassungs- wie Beharrungsvermögen. Sie mussten zu einer verständlichen Lehre finden - und nicht zuletzt ihren Platz in der Welt: im Zusammenleben untereinander wie in der heidnischen Mehrheitsgesellschaft. Die Hoffnung auf den Erlöser war eines ihrer stärksten Argumente. Erstsendung 11. Dezember 2013 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

Mittwoch 19:00 Uhr rbb Kultur

Feature

Podcast "Deep Doku" Herz gesucht Von Astrid Alexander Sprecherin: Inka Löwendorf Regie: die Autorin Ursendung Mann  45 Jahre, sportlich, geschieden, zwei Töchter  ist offen für Abenteuer und sucht das passende Herz. Eins, das schlägt und nicht ständig surrt. In Michaels Herzzipfel steckt eine Pumpe, die ihn am Leben hält. Die Tasche mit den Akkus, die man nie ablegen kann, ist eher lästig, aber ohne sie wäre er längst tot. Auch wenn er seit Monaten im Krankenhausbett liegt und wartet - er lacht viel und borgt sich ab und zu vom Pfleger BondFilme. Nur den neusten hat er noch nicht gesehen, aus dem Krankenhaus kommt er erst mit einem neuen Herzen raus. Wann das sein wird, weiß keiner. Auch nicht, ob er die Transplantation überlebt. Aber Michael will es schaffen und nochmal die Frau seines Lebens treffen.

Mittwoch 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Wie die EU einen Nationalitätenkonflikt lösen kann Das Beispiel Südtirol Von Stefan May (Wdh. v. 11.0 9.2019) Nord- und Osttirol gehören zu Österreich, Südtirol seit 1919 zu Italien. Eine ungeliebte Teilung mit bösen Folgen. Die EU brachte die Lösung.

Mittwoch 21:00 Uhr Radio Blau

Zonic Radio Show

Die hör-mediale Erweiterung der Kulturerscheinung Zonic. Thematisch frei zwischen Musik, Literatur und Kunst changierend, gibt es von tieftauchenden popkulturellen Features über experimentelle Klangstücke oder Sound & Poetry-Mixe bis zum Hangeln durch den News-Jungle eines extrem offenen musikalischen Spektrums alles zu hören, was potentielle Relevanz im stetig sich ausbreitenden Zonic-Kosmos hat; und über dessen Rand hinaus! Wort- & Musikauswahl: Alexander Pehlemann

Mittwoch 22:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Feature

Ausgewählte Kulturfeatures mit spannenden Themen vom Blick in die Geschichte bis zu hochaktuellen Fragen unserer Zeit, von Wissenschaft bis Lifestyle.

Mittwoch 22:30 Uhr HR2

Jazzfacts

What"s going on? - Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Lakecia Benjamin Lakecia Benjamin gastiert beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2022

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