Webradio und Livestream

Spezialtipp

Mitglieder des SWR Symphonieorchester und Gil Shaham

Bild: SWR/Luke Ratray

Montag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Mitglieder des SWR Symphonieorchester und Gil Shaham

Gil Shaham (Violine).

Tagestipp

Heute, 23:05 Uhr Bayern 2

Nachtmix

Blue Monday Musik von Sons of Kemet, Nubiyan Twist und Tony Allen Tony Allen selig, der große nigerianische Meister des Afrobeats, hat in schon hohem Alter gesagt, weder könne er aufhören, musikalisch zu experimentieren, noch gäbe es im Reich der Musik selbst ein Ende. Deshalb heißt das Werk von Tony, das jetzt posthum veröffentlicht wurde: "There is no end." Tonys Experiment sollte sein, es mit jungen MCs aus dem Hip-Hop aufzunehmen: Seine Beats und ihre Reime! Dann aber kam doch das Aufhören für Tony, das große, endgültige. Erst nach seinem Tod wurden die Reime mit seinen Beats gemixt für das Album "There is no end". Aber ob mit oder Album, Tony Allen wirkt weiter. Unzählige Bands haben funky Grooves adaptiert und modifiziert. Gerade in der nun seit bald drei Jahren hippen UK-Jazzszene ist Tony Allens Einfluss mächtig präsent. Das werden wir öfter auch in diesem Nachtmix hören, wo die "jungen wilden" Briten, neben Tony, wieder mal den Ton angeben: Emma-Jean Thackray, die Sons of Kemet, Joe Armon Jones und Nubiyan Twist.

Konzerttipp

Heute, 01:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Pablo Ferrández ist ein international gefeierter spanischer Cellist und Debütant beim Label Sony Classical. Sein Album "Reflections" spiegelt seine Affinität zur russischen Musik, namentlich Sergej Rachmaninows und seiner spanischen Heimat. Emotional hat die Musik beider Nationen viel miteinander zu tun, meint Pablo Ferrández, der Rachmaninows Cello-Sonate in den Mittelpunkt des Albums stellt. In der Tonart berichtet er von seiner Studienzeit bei Natalia Shakhovskaya und vom Wunsch, musikalische Brücken bauen zu wollen. Pablo Ferrández ist ein Künstler, der die Musik einem breiten Publikum nahebringt und sei es als Host seiner eigenen Youtube-Serie Talking Cello, wo er im Gespräch mit Künstlerfreunden über das Cello und dessen Wirkung spricht. Außerdem präsentieren wir eine historische Aufnahme aus dem Musikarchiv von Deutschlandfunk Kultur: Karl Böhm dirigiert 1954 die Berliner Philharmoniker in einem "Wiener Abend".

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Der Verein (1/4) Von Thomas von Steinaecker Entscheidungsspiel von Anpfiff bis Abpfiff Inka Heinse: Tanja Schleiff Bettina: Nadja Becker Robin Temme: David Hugo Schmitz Rolf Kerst: Felix Vörtler Walter Hütterer: Rudolf Kowalski Jens Pickford-Kempf: Yorck Dippe Rosenkranz: Lutz Reichert Svenja Schulte: Svenja Wasser Jelle Groothusen: Max Krämer Lukas "Methusalem" Fahrns: Daniel Wiemer Kaito Ishibashi / Adam jung: Akira Hirano Thorsten als Jugendlicher / Thorsten erwachsen: Denis Merzbach Feigenspan / Schweizer: Heinz Simon Keller Hakim / Dieter jung / Spieler: Aslan Aslan Arzt: Steffen Reuber Dieter: Rolf Berg Buchholz: Ralf Harster Annemarie: Jele Brückner Herr Abdelkarim: Tunç Denizer Stadionsprecher / An-/Absage: Michael Trippel Barbara Temme / Birgit: Nina Vorbrodt Jürgen Temme: Ronald Kukulies Kleiner Robin / Walter Hütterer als Kind: Julius Langner Enkel 1 / Thorsten als Kind: Franz Schmalenberg Enkel 2: Theo Schmalenberg Arzt Diagnostikzentrum / Vater Hütterer: Moritz Führmann Alicia: Lou Zöllkau Weingruber: Daniel Breitfelder Mitschüler: Marian Peterse und Caspar Duda Inge: Lisa-Marie Seidel Regie: Susanne Krings Produktion: WDR 2021

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - La canzone siciliana

Vom Volkslied zum Popsong (1). Gestaltung: Verena Gruber Die canzone siciliana, das sizilianische Lied, steht seit jeher in enger Verbindung mit der Geschichte der Insel. Sizilien, Italiens Schlussstein, war über Jahrhunderte ein multiethnisches Land, einer der frühesten Schmelztiegel der Welt: Byzantiner, Griechen, Römer, Mauren, Araber, Perser, Spanier, Franzosen und Österreicher beherrschten die größte Insel im Mittelmeer. Sizilien war ein Umschlageplatz für Handel, Ideen und Kultur. Das verlieh auch der Musik einen ureigenen Stempel. In den sizilianischen Liedern vermischten sind griechische Metrik, arabische Dichtkunst, persische Melodien und spanische Klänge. Die erste Blütezeit des sizilianischen Liedes fällt ins 13. Jahrhundert, in die Herrschaft der Staufer. Kaisers Ferdinand II., einer der schillerndsten und mächtigsten Persönlichkeiten des Mittelalters, förderte als König von Sizilien den Kulturaustausch zwischen arabischer und christlicher Welt. Unter seiner Herrschaft wurde Palermo zu einer der prächtigsten und kultiviertesten Städte in ganz Europa, ein Zentrum der Kultur und Wissenschaft. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten dokumentierten profanen und sakralen Lieder Siziliens. In ihnen vermischen sich Volkslied und Kunstlied: Gesänge der Bauern und Fischer, religiöse Lieder zu Prozessionen und Begräbnissen, die Hofmusik der "trovatori", der sizilianischen Minnesänger. Nach dem Tod Ferdinands 1250 wurde Sizilien für mehrere Jahrhunderte Spielball von Mittelmeermächten, die das Land besetzten und herunterwirtschafteten: Es folgten Epochen der Kriege, Plünderungen, Erdbeben und Hungersnöte. Das hatte Auswirkungen auf die Musik. 400 Jahre blieb Sizilien in spanischer Hand, eine Provinz, vernachlässigt, geplündert und abgeschnitten von den Fortschritten der Renaissance und des Barock. Die berühmten in Sizilien geborenen Komponisten - Sigismondo d"India, Alessandro Scarlatti oder Vincenzo Bellini - verließen in jungen Jahren die Insel und wurden im Norden erfolgreich. Erst im 19. Jahrhundert besann man sich wieder der eigenen Tradition. Als der Opernkomponist Giacomo Meyerbeer 1816 die Insel bereiste, schrieb er eine Vielzahl an traditionellen Liedern und Melodien nieder. Einige Jahrzehnte später begann der sizilianischer Volkskundler Alberto Favara Tausende von Liedern zu sammeln, die Gesänge der Bauern, Schäfer, Bergarbeiter und Fischer. Beide Sammlungen bilden heute zusammen mit Feldforschungsaufnahmen der neueren Zeit die Grundlage für die Erforschung des sizilianischen Liedes. Heute sind es die politische Künstler Siziliens wie Etta Scollo oder Pippo Pollina, die den traditionellen Volksgesang mit dem modernen Lied verbinden. Das sizilianische Lied ist zum Exportschlager der Insel geworden, nachdem es jahrzehntelang zwischen Kitsch und Melodramatik dahindümpelte. Es ist Sinnbild für ein modernes Europa, für Vielfalt und multiethnische Einflüsse, für Entdeckung und Abenteuer, für Reise und Flucht.

Podcast

Deutschlandfunk Kultur

UN warnen vor Flächenbrand in Nahost - Weiter keine Erklärung im Sicherheitsrat

Autor: Passenheim, Antje Sendung: Studio 9

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Hörspiel-Download

NDR

Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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