Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Radiogeschichten

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Zu den Quellen". Die Pfarrerin der Lutherischen Stadtkirche Wien, Julia Schnizlein, fragt nach moderner Quellenkritik Zurück zu den Wurzeln - zurück zur Quelle: Mit diesem Anspruch veröffentlicht der fromme Augustinermönch Martin Luther am 31. Oktober 1517 95 Thesen. Er will ein Gelehrtengespräch über den Glauben anstoßen. Luther fordert eine Erneuerung, eine Re-Formation der bestehenden Kirche zurück zur Quelle, zum Wort Gottes - und übersetzt die Heilige Schrift aus ihren Originalsprachen ins Deutsche, so dass jeder und jede selbst die Bibel lesen kann. Als ehemalige Journalistin fragt die evangelische Theologin Julia Schnizlein, Pfarrerin der Lutherischen Stadtkirche in Wien, in ihren "Gedanken für den Tag" vor dem Reformationstag nach den Kraft-Quellen in Zeiten einer Pandemie, aber auch nach moderner Quellenkritik und spürt der Frage nach, warum Menschen vor allem in Krisen auf fragwürdige "alternative" Informations-Quellen bauen. Fazit: "Wir dürfen nicht alles glauben, was wir denken".

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Wie klingt Angst bei Händel und Bernstein? Weltspartag, Reformationstag und Halloween: der 31. Oktober hat es in sich. Es geht somit um Geld, Luther und Hexen in diesem Pasticcio.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Evangelischer Gottesdienst

aus der Christuskirche in Wien-Favoriten mit Oberkirchenrätin Ingrid Bachler, Pfarrerin Heike Wolf und Pfarrer Michael Wolf Die Wahrheit wird zur Machtfrage - was klingt wie eine Beschreibung manch aktueller politischer Landschaft, war im Kern der Auslöser der Reformation: "Wie konnte es vor rund 500 Jahren ein kleiner Professor aus Wittenberg in Mitteldeutschland - Martin Luther - wagen, die Lehre und Wahrheit der einen Kirche anzuzweifeln?" So fragt Oberkirchenrätin Ingrid Bachler in ihrer Predigt im evangelischen Reformationsgottesdienst am 31. Oktober, der aus der Christuskirche in Wien live auf Ö 1 übertragen wird. Beginn ist 9.05 Uhr. Die Folgen von Luthers Zweifeln sind bekannt. Die Reformation hat die Gesellschaft radikal verändert. Kern dieser Veränderung ist die Entdeckung Martin Luthers, dass Gott sich den Menschen zuwendet ohne Leistungen. Gottes Liebe braucht sich niemand zu verdienen, sie ist ein Geschenk. Diese Wahrheit in Glaubensfragen hat Konsequenzen, "denn die Wahrheit klärt sich, indem ich mein Gewissen immer neu an der Bibel orientiere. Das war Luthers Grundsatz. Und so steht die Bibel im Mittelpunkt unseres Glaubens, wir bringen sie immer neu in einen Dialog mit unserem Leben und versuchen eine Wegweisung für uns zu finden", sagt die Theologin, Pfarrerin und Oberkirchenrätin in ihrer Predigt. Den Gottesdienst feiern gemeinsam mit der Gemeinde Oberkirchenrätin Ingrid Bachler, Ortspfarrer Senior Michael Wolf und Pfarrerin Heike Wolf. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Chor der Studienrichtung Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unter der Leitung von Erwin Ortner. An der Orgel spielt Jeremy Joseph. Zu hören sein werden unter anderem Psalmvertonungen von Johann Hermann Schein. Der evangelische Gottesdienst am Reformationstag, 31. Oktober, wird auf Ö1 um 9.05 Uhr live aus der evangelischen Christuskirche Kirche in Wien-Favoriten übertragen.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Tabea Zimmermann. Präsentation: Ulla Pilz. Es ist eine doppelte Premiere: Gast und Gastgeberin bestreiten erstmals einen "Ö1 Klassik-Treffpunkt" und Gestalterin Ulla Pilz freut sich, die international erfolgreiche und beliebte Solistin und Kammermusikerin Tabea Zimmermann im RadioCafe zu begrüßen! Das Eröffnungskonzert von "Wien Modern" hat Tabea Zimmermann gestern als Solistin in einem Werk von Enno Poppe mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Leo Hussain mitgestaltet, Ö1 hat live übertragen. Die renommierte Bratschistin (eine der ganz wenigen international erfolgreichen, die von Anfang an Viola spielten und nicht mit Violine begannen) hat mit fulminanter Technik und Klangvielfalt das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt. In der laufenden Konzertsaison musiziert die Künstlerin als "Artist of Residence" mit den Berliner Philharmonikern, in der vorhergehenden Saison konnte man sie in der gleichen Position mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam erleben. Größte Anerkennung wurde ihr zudem 2020 mit dem Ernst von Siemens Musikpreis zuteil. Als Vorstandsvorsitzende des Vereins Beethoven-Haus Bonn gestaltete sie in diesem Jahr zum Beethoven-Jubiläum ein dreiwöchiges Festival mit, bei dem die Kammermusik Beethovens fast vollständig aufgeführt wurde. Ihre bereits rund 50 Aufnahmen umfassende Diskografie erweiterte Tabea Zimmermann im Frühjahr dieses Jahres um die mit dem Pianisten Javier Perianes entstandene CD "Cantilena", die bei harmonia mundi erschien. 2010 und 2014 wurde die Interpretin jeweils mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet. Ihren Enthusiasmus für Musik(vermittlung) und Interpretation gibt Tabea Zimmermann in der Arbeit mit ihren Studierenden an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" (seit 2002 Professorin für Bratsche), an der Kronberg Academy und bei Meisterkursen weiter. Lassen Sie sich beim Live-Gespräch von Ulla Pilz und Tabea Zimmermann von der Liebe zur Musik und dem Charisma dieser Künstlerin verzaubern!

11.35 Uhr
rein-gehört

Der neue Ö1 Audioguide im Podcastformat. Gestaltung: Ulrike Leitner und Bernhard Eppensteiner

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

Ö1 Schwerpunkt: Kinder "Oskar und Lilli". Von Monika Helfer. Mit Paula Köhlmeier, Lorenz Köhlmeier, Monika Helfer, Michael Köhlmeier, Karin Mommsen, Evelyn Fuchs, Hubert Dragaschnig, Elisabeth Helfer, Otto Galehr und Kornelia Rümmele. Ton: Günter Hämmerle. Musik und Regie: Michael Köhlmeier (ORF Vorarlberg 1994) Zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren werden von einer Polizei-Streife auf der Landstraße aufgegriffen. Sie seien auf der Suche nach ihrer Mutter, erklären sie den Beamten. Die Mutter hat die Kinder wegen eines Liebhabers verlassen. Oskar und Lilli werden auf zwei verschiedene Pflegeplätze gegeben. Von nun an müssen sie sich allein durch das Leben schlagen. Und sie tun dies mit Phantasie, Beharrlichkeit, Optimismus und dem Charme und Witz, wie er nur Kindern eigen ist. Monika Helfers Geschichte wurde 2019 von Arash T. Riahi verfilmt.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

Mit Gerhard Krammer. Musik aus Luthers Geist. Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy u.a. Der 31. Oktober ist für die evangelischen Christen ein wichtiger Tag. Und gerade die evangelische Kirchenmusik ist in ihrem Umfang und in Bezug auf das "Wort" ein wesentlicher Teil dieses Festtages. Wir nehmen den heutigen Tag zum Anlass, um mehr Text als sonst in der Sendung "zu Wort" kommen zu lassen, eingebettet in Musik von zeitloser Gültigkeit und Tiefe.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal Classics

Stadtporträt Memphis: Eine Musical History Tour auf den Spuren von Blues, Rock'n'Roll und Soul. Wahrzeichen und Hauptattraktion von Memphis, Tennessee ist das monströse Anwesen eines lokalen Aufsteigers, der als Ikone der amerikanischen Massenkultur wurde und als ewig Untoter ein riesiges Retrobusiness am Leben erhält : Elvis Presleys "Graceland", der zur Festung ausgebaute Wohnsitz, in dem sich der Sänger, der 1953 in den Sun Studios von Memphis seine ersten Rhythmus Blues-Verschnitte aufnahm, mit seinen goldenen Schallplatten eingebunkert hat. Rund 650.000 Besucher kommen pro Jahr, auch im Sun-Tonstudio und an vielen anderen Orten wird Original-Elvis-Feeling angeboten. Memphis, die 1-Millionen-Stadt am Mississippi, die mit dem Aufschwung der Baumwoll-Plantagen groß wurde, ist für die amerikanische Popular-Musik, vor allem für die mit afroamerikanischen Wurzeln, zu einem Pendent zu Klassik-Gedenkorten wie Wien oder Salzburg geworden. In zahlreichen Museen und Gedenkstätten wird die musikgeschichtliche Bedeutung der Stadt aufgearbeitet: das erste Blues-Entertainment-Viertel um die Beale Street (bekannt geworden durch den "Beale Street Blues" von W.C.Handy), von der auch Blues-Star B.B.King seine Initialen ableitet. In den Fifties mischten sich in Memphis Blues und Country zum "Rockabilly" à la Elvis. Und in den sechziger Jahren entstanden in den "Stax"-Studios von Memphis bahnbrechende Aufnahmen des Southern Soul - Otis Redding, Sam Dave, Isaac Hayes etc. Das unansehnliche Studiogebäude ist längst abgerissen, dafür sollte dort danach ein Soul-Museum eröffnet werden. Ein weiteres Museum erinnert an die Bürgerrechtsbewegung und an den in Memphis ermordeten Martin Luther King. Gestaltung: Wolfgang Kos und Thomas Mießgang Erstausstrahlung: 21.12.2002 Die ursprünglich angesetzte Sendung (für den 31.10.2020) müssen wir coronabedingt leider auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

19.00 Uhr
Live aus der Wiener Staatsoper - Peter Iljitsch Tschaikowsky: "Eugen Onegin"

Mit Tamuna Gochashvili (Tatjana), Anna Goryachova (Olga), Andrè Schuen (Eugen Onegin), Bogdan Volkov (Lenski), Dimitry Ivashchenko (Fürst Gremin) u.a. Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Tomas Hanus (Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper in Surround Sound). Präsentation: Michael Blees

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"Wetter". Von Hermann Niklas. Es liest Markus Meyer. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Hermann Niklas´ lyrische Durchmessung der Troposphäre (das ist der Ort, an dem sich die meisten Wetterphänomene abspielen) wird zur Untersuchung des eigenen Ich, des Du, und des Lebens im und mit dem Wetter. Wettererscheinungen am Himmel wechselwirken in diesen Gedichten mit Geschehnissen am Boden: "außer Atem als wir an der Mauer einen Fuchs entdecken er bleibt stehen / mit einer Pfote zwischen Himmel und Erde". Von der Erdschicht über die Luftschicht bis zur Grenzschicht führt die lyrische Reise, und dann auch immer wieder zurück in die zwischenmenschliche Ebene. Die sprachlichen Wetterphänomene des Autors Hermann Niklas sind je nach atmosphärischer Schicht dicht und reibungsvoll oder luftig und flüchtig. Hermann Niklas wurde 1976 in Marbach an der Kleinen Erlauf in Niederösterreich geboren. Er lebt als Schriftsteller und politischer Bildner in Wien. Niklas bestreitet mit verschiedenen Ensembles Improvisationskonzerte und Stummfilmüberschreibungen. Gemeinsam mit der Autorin Maria Seisenbacher bildet er das literarische Projektteam "Wortwerft".

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

5 Millionen Pesos: Oscar Antolí. Schwerpunkt "Jazz und Kinder" "Penínsulas" hat Oscar Antolí seine Debüt-CD benannt, und die drei damit gemeinten Halbinseln, sie stehen für die wesentlichen Einflüsse der Musik des im katalanischen Tortosa geborenen, in Wien lebenden Klarinettisten: Spanien, der Balkan und Anatolien. Diese Vielfalt an Melodien und Rhythmen verschmilzt Antolí, der in Barcelona Jazz und an der Codarts Rotterdam University of the Arts türkische Musik studiert hat, mit der Improvisationslust des Jazz. Christian Bakonyi präsentiert das von spritziger, farbenfroher Musik geprägte Konzert des Oscar Antolí Quartetts vom 11. September 2020 im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos" im Wiener RadioCafe, bei dem als Gast außerdem der aus Istanbul stammende Violinist Efe Turumtay mitwirkte, und bittet den Klarinettisten zum Gespräch. Außerdem beteiligt sich die Jazznacht am aktuellen Ö1-Kinderschwerpunkt, bringt eine Auswahl an "Jazz für Kids" und stellt derzeit aktive und frühere "Jazz-Wunderkinder" wie Joey Alexander und Harry Connick Jr. vor. Zudem präsentiert Christian Bakonyi Jazz-Einspielungen von Jazzmusiker/innen mit deren Töchtern bzw. Söhnen. Gestaltung: Christian Bakonyi

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) 5 Millionen Pesos: Oscar Antolí. Schwerpunkt "Jazz und Kinder"; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten "Penínsulas" hat Oscar Antolí seine Debüt-CD benannt, und die drei damit gemeinten Halbinseln, sie stehen für die wesentlichen Einflüsse der Musik des im katalanischen Tortosa geborenen, in Wien lebenden Klarinettisten: Spanien, der Balkan und Anatolien. Diese Vielfalt an Melodien und Rhythmen verschmilzt Antolí, der in Barcelona Jazz und an der Codarts Rotterdam University of the Arts türkische Musik studiert hat, mit der Improvisationslust des Jazz. Christian Bakonyi präsentiert das von spritziger, farbenfroher Musik geprägte Konzert des Oscar Antolí Quartetts vom 11. September 2020 im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos" im Wiener RadioCafe, bei dem als Gast außerdem der aus Istanbul stammende Violinist Efe Turumtay mitwirkte, und bittet den Klarinettisten zum Gespräch. Außerdem beteiligt sich die Jazznacht am aktuellen Ö1-Kinderschwerpunkt, bringt eine Auswahl an "Jazz für Kids" und stellt derzeit aktive und frühere "Jazz-Wunderkinder" wie Joey Alexander und Harry Connick Jr. vor. Zudem präsentiert Christian Bakonyi Jazz-Einspielungen von Jazzmusiker/innen mit deren Töchtern bzw. Söhnen. Gestaltung: Christian Bakonyi